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VERANSTALTUNGEN 2012 IN DER ALTEN SCHULE LELBACH
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AKTUELL:
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Sonntag, 25. November 2012, 17.00 Uhr
"Das verräterische Herz"
Wahn- und Irr-Sinnige Geschichten von Edgar Allan Poe,
Martin Suter, Gabriele Wohmann und Daniel Kehlmann
Thomas Schwill - Rezitation
Georg Lungwitz - Flügel
Klappentexte und literarische Beratung: Inge Frese
Der Lelbacher Schauspieler und Sänger Thomas Schwill
("Meister des Kopfkinos" - urteilen seine Kritiker) läd wieder
zu einem faszinierenden Hör-Abend in die Alte Schule Lelbach.
Diesmal präsentiert er Geschichten, die den Zuhörern auf verschie-
denste Weise das Blut in den Adern gefrieren lassen.
"Es ist wahr! Nervös, schrecklich nervös war ich und bin ich noch; aber weshalb soll ich wahnsinnig sein? Mein Übel hatte meine Sinne nur geschärft, nicht zerstört oder abgestumpft. Vor allem war mein Gehörsinn außerordentlich empfindlich geworden. Ich hörte alle Dinge, die im Himmel und auf der Erde vor sich gingen, und auch vieles, was in der Hölle geschah. Wie könnte ich also wahnsinnig sein? Hören Sie nur zu, wie vernünftig und ruhig ich lhnen die ganze Geschichte erzählen werde! ..." (Edgar Allan Poe)
Die Tiefen der menschlichen Abgründe und der Irr-Sinn des Lebens sind vielschichtig. Das Grauen findet sich überall - im Alltäglichen, auf einer banalen Auslandsreise, direkt unter der Oberfläche liegend oder tief verborgen im Innersten der eigenen Seele.
Georg Lungwitz führt die Zuhörer mit Klappentexten von Inge Frese durch das Programm und spielt Improvisationen und Zwischen-musiken am Konzertflügel.
Eintritt: 10,-
VERGANGENES:
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Sonntag, 16. September 2012, 17.00 Uhr

Liederabend

Lieder von Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Franz Liszt, Richard Strauss, Hugo Wolf und Wolfgang Amadeus Mozart
Vera Filipponi - Sopran
Matthias Meyke - Flügel
Zwei aussergewöhnliche Nachwuchskünstler sind die Interpreten dieses Liederabends in der Alten Schule Lelbach.
Die Sopranistin Vera Margaretha Filipponi wurde 1991 in Fulda geboren und wuchs in Korbach auf. Seit 2010 studiert sie Gesangspädagogik und Klavier an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Sie ist Schülerin von u. a. Edina Soriano und Prof. Rachel Robbins sowie Mitglied des Folkwang-Konzertchores unter Leitung von Prof. Jörg Breiding. Weitere Studien und Meisterkurse absol-
vierte sie bei der Sopranistin und Musikpädagogin Martha Urban (Brakel), bei Prof. Annette Marquart (Popakademie Mannheim) und Prof. Noelle Turner (Folkwang Universität der Künste Essen). In der hiesigen Region ist sie durch zahlreiche Auftritte bekannt, z. B. unter anderem durch ein Duett mit Roger Cicero 2010 in Wolfhagen, zusammen mit dem "Trio Infernale" im Nacht-schwärmer-Programm bei den Barockfestspielen Bad Arolsen 2012 sowie als Solo-Sopranistin in geistlichen Konzerten u. a. mit der Evang. Kantorei Korbach sowie als Gastsängerin im Philharmonischen Chor Essen. Ihr musikalischer Schwerpunkt liegt hauptsächlich in der Oper und im Liedgesang.
Mattias Meyke wurde 1989 in Castrop-Rauxel geboren. Seine musikalische Laufbahn begann im Alter von 8 Jahren bei der japanischen Konzertpianistin Mutsumi Suzuki. 3 Jahre später nahm er zusätzlich Orgelunterricht. Bereits nach 3 Unterrichtsmonaten wurde er in der Wertung Orgel Preisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert" auf Regional- und Landesebene. Seit seinem 13. Lebensjahr ist er Organist der katholischen Kirchengemeinde St. Dreifal-tigkeit Herne, in der er zusätzlich einen Kinderchor leitet. Seit 2008 studiert er an der Folkwang Universität der Künste Essen Klavier bei Prof. Susanne Achilles und Orgel bei Prof. Roland Maria Stangier. Zusätzlich ist er mit seinem Klaviertrio in der Klasse von Matthias Diener ("Minguet Quartett") um dort kammermusikalisch ausgebildet zu werden. Neben seinem Studium sammelt er Erfahrungen als Pianist und Organist in zahlreichen Konzerten, sowohl solo als auch als Begleiter von Sängern und Chören.
Eintritt: 10,-
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Sonntag, 18. März 2012, 17.00 Uhr

Duo Mondsüchtig - Sinnflut

Charlotte Pierre - Gesang
Eugen Wiedemann - Gitarre
Bereits das Debütalbum „Zeit zu gehen“ aus dem Jahre 2008 veranlasste die Fachpresse zu zahlreichen positiven Rezensionen (u.a. Folker, Melodiva, MTV). Nun stellt das Duo Mondsüchtig ihr zweites Album „Sinnflut“ vor. Bei diesem Album ist die kreative Zusammenarbeit der Sängerin Charlotte Pierre und des Gitarristen Eugen Wiedemann hör- und spürbar.
Schon im Februar 2010 begeisterte das Duo die Zuhörer in
der Alten Schule Lelbach.
Reif und klangvoll ist der Gesang von Charlotte Pierre, wenn sie Ihre Stimme erhebt; wandlungsfähig wie eine Welle, die sich ihren Weg bahnt, mal melancholisch und ruhig, dann wieder kraftvoll und wütend und doch stets bestimmt und unverwechselbar. Vielfältig und den Gesang umgarnend, ist das Gitarrenspiel von Eugen Wiedemann, der sich für die Arrangements der neuen CD verant-wortlich zeichnet. Anmutig soulig und sanft gewährt die neue CD „Sinnflut“ musikalisch einen Einblick in das Innenleben der Beiden. Die Songs spiegeln die Erfahrungen der einmaligen Momente des Lebens wieder, deutlich formuliert und klar ausgesprochen, aber auch sanft umschlungen und zart ins Ohr des Zuhörers geflüstert. Die Songs überzeugen mit der gewohnt einzigartigen „mond-süchtigen“ Mischung aus Pop, Soul, Jazz und Funk.
Das Duo Mondsüchtig heißt Leidenschaft, die auch live beeindruckend umgesetzt wird.
Eintritt: 10,-
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Sonntag, 19. Februar 2012, 17.00 Uhr

Die Geschichte des Minnesangs

Konzert und Vortrag mit Minnesänger Holger Schäfer und dem
Experten für mittelalterliche Lyrik Dr. Lothar Jahn.
Die Wurzeln der tieftraurigen Lieder um eine unerreichbare Dame bei Hofe liegen in Südfrankreich, wo die Trobadors Anfang des 12. Jahrhunderts im alten Okzitanisch sangen. Die neue Sangesform wurde bald so populär, dass sie auch auf den Norden Frankreichs übergriff, als die Trouvères sie in ihrer Sprache aufgriffen. Mitte des 12. Jahrhunderts erreichte der hohe Sang dann auch den deutschsprachigen Raum, wo Meister wie Heinrich von Morungen und Walther von der Vogelweide ihn zur vollen Blüte brachten.
Jahn und Schäfer werden bei dieser Veranstaltung das Publikum mitnehmen auf einen Ritt durch die gesamte Geschichte des Minnesangs: von den romanischen Anfängen über das berühmte Falkenlied des Kürenbergers und Walthers "Under der linden" bis hin zu den frechen Spottliedern eines Neidhart von Reuental. Auch späte Minnesänger wie Wizlaw von Rügen, der Mönch von Salzburg und Oswald von Wolkenstein werden vorgestellt.
Lothar Jahn verdeutlicht auf unterhaltsame und doch lehrreiche Weise die historischen Hintergründe. Holger Schäfer versteht es, durch Gesang, Spiel und Erzählung sein Publikum zu verzaubern. Jeder, der schon einmal unglücklich verliebt war, kann sich in der unendlichen Melancholie dieser Lieder wiederfinden.
Eintritt: 10,-
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